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Laubfroschwetterregeln
erdacht und niedergeschrieben von R.W. Aristoquakes

 
 
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1-25
Wenn der Frosch im Wetterglase,
einen Cognac zu sich nimmt,
und sich begießt die grüne Nase,
die Sonne lange nicht mehr kimmt.

Wenn er auf die Leiter steigt,
auf der Jagt nach Stubenfliegen,
und uns dabei sein Lächeln zeigt,
werden wir schönes Wetter kriegen.

Kräht er wie ein Wetterhahn,
kündigt sich schlechtes Wetter an.

Hüpft ins Wasser er geschwind,
weht in Böen starker Wind.

Quakt er nachts beim Vollmondschein,
stellt sich strenge Kälte ein.

Wenn der Frosch, weil er schlecht sieht,
mit seinem Blindenhund am Ried,
noch einen Abendbummel macht,
wird sternenklar die Sommernacht.

Schüttelt er sein kluges Köpfchen,
fallen bald die ersten Tröpfchen.

Zuckt sein rechtes Hinterbein,
strömt Polarluft zu uns ein.

Singt im Duett er mit dem Vetter,
bleibt beständig noch das Wetter.

Wenn Frösche sich zum Rundgesang,
treffen beim Sonnenuntergang,
allesamt recht wohlgesinnt,
wunderschön die Nacht beginnt.

Quakt der Frosch am frühen Morgen,
macht die Feuchtigkeit ihm Sorgen.

Wenn er wie ein Kuckuck schreit,
beginnt die schöne Maienzeit.
 


Wenn er Eier legt im Nest,
stehen wir kurz vor’m Osterfest.

Wenn er am Teich spazieren geht,
ein schöner Tag uns vorbesteht.

Bleibt er zu Haus in seinem Stall,
schüttet es draußen überall.

Wenn er beim Quaken innehält,
der hohe Luftdruck sofort fällt.

Wenn er überhaupt nicht spricht,
die Sonne heiß vom Himmel sticht.

Flüchtet er durch grüne Auen,
wird sich was zusammenbrauen.

Lässt er sein Quak zur Weihnacht schallen,
hockt er längst auf Eiskristallen.

Hüpft der Frosch durchs Schilf geschwind,
kommt bestimmt ein Wirbelwind.

Wenn er nach rasanter Flucht,
ängstlich ein Versteck aufsucht,
und er dort leis‘ nur quakt und zag,
gibt’s Donner, Blitz und Hagelschlag.

Wenn der Frosch in’s Wasser flieht,
er den Schneesturm kommen sieht.

Geht der Laubfrosch aus zum Schwof,
dann hat der Neumond einen Hof.

Schläft der Frosch im gläsern Haus,
einmal sich bis Mittag aus,
weil er die ganze Nacht lang sang,
bleibt das Wetter schön noch lang. 

Wenn er froh und unbeschwert,
morgens vom Konzert heimkehrt,
und den ganzen Tag lang ruht,
bleibt das Wetter weiter gut.
 

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26-50
Kann er keine Mücken kriegen,
weil jene viel zu hoch ihm fliegen,
und er deshalb lauthals klagt,
ist Hochdruckwetter angesagt.

Hat er sich jedoch satt gefressen,
und ruht im Moose selbstvergessen,
dankbar über den Mückensegen,
gibt es sicherlich bald Regen.

Quakt der Frosch nach Mitternacht
und bist du dadurch aufgewacht,
dreh‘ dich um, schlaf ruhig weiter,
der Tag darauf wird niemals heiter.

Quakt das Fröschlein voller Herz,
im Frühjahr schon, im Monat März,
als ob es von der Liebe singt,
sein Quaken schönes Wetter bringt.

Quakt der Frosch zur Maienzeit,
ist der Juni nicht mehr weit.

Wenn er anstatt zu quaken bellt,
hat dich der Wetterfrosch geprellt.

Frösche die im Februar quarren,
im Eise auf den Frühling harren.

Regnet’s  draußen, Pogg‘ und Poggen,
würden gern im Trocknen hocken.

Streckt der Frosch die müden Glieder,
scheint der Vollmond auf ihn nieder.

Kratzt das Fröschlein sich am Po,
scheint die Sonne irgendwo,
und ist sie hier bei uns nicht da,
dann scheint sie just in Afrika.

Schweigt der Frosch im Januar,
ist es noch nicht Februar.
 

Hüpft das Föschlein in den Fluss,
kommt sicher gleich ein Regenguss.

Hinkt der Frosch im Märzen,
hat er Rheumaschmerzen.

Quakt er zur  Silvesternacht,
hat er das Jahr gut durchgebracht.

Wenn er auf `nem Wurm `rum kaut,
und mürrisch aus der Wäsche schaut,
weil ihm der Regen ist zu dumm,
schlägt das Wetter sicher um.

Wenn er wie besessen schreit,
ist der Lenz nicht mehr sehr weit.

Liegt der Frosch auf  Fliegenlauer,
bleibt es lange schön, nach Knauer.

Quakt er dann am Neujahrsmorgen,
fangen an die alten Sorgen.

Wirkt der Frosch arg depressiv,
nähert sich das nächste Tief.

Lässt der Frosch im Glas ‘nen Furz,
gibt es einen Wettersturz.

Quakt das Fröschlein im April,
macht das Wetter was es will.

Trägt der Frosch ein weißes Kleid,
ist der Winter nicht mehr weit.

Klettert die Leiter er hinauf,
reißt die Wolkendecke auf.

Kratzt das Fröschlein sich am Hintern,
fängt es draußen an zu wintern. 

Frösche die im Januar quarren,
wollen uns bestimmt nur narren.

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51-75
Der Wetterfrosch nur selten irrt,
sagt stets korrekt uns wie es wird,
doch wenn der Wind sich plötzlich dreht,
zuckt seine Schultern der Prophet. 

Hockt der Frosch gar faul im Glas,
bedeutet dies, gleich gibt es ‘was.

Verschmäht er seinen Regenwurm,
gibt es Nebel oder Sturm.

Lässt er seine Fliegen liegen,
werden wir Gewitter kriegen.

Trägt der Frosch die kurzen Socken,
bleibt es warm und weiter trocken.

Macht der Frosch an Bonifaz,
in seinem Tümpel arg Rabatz,
bleibt es weiter kalt und rau
und es gibt täglich frischen Tau.

Maifroschgequake ist fürwahr,
ein gutes Zeichen für das Jahr.

Frösche die nicht quaken wollen, 
hören die ersten Donner grollen.

Quakt der Frosch im Mai noch nicht,
plagt ihn wieder mal die Gicht.

Quakt er in ganz leisem Ton,
warnt er uns vor dem Ozon.

Geht er nachts auf Mückenjagd,
Schwüle uns im Bette plagt.
 
 

 


Quakt der Frosch bei Vollmondschein,
wird bald wieder Neumond sein.

Sumpft er nachts in seinem Moor,
kommt die Sonne nicht hervor.

Hört man abends sein Konzert,
er uns ‘ne laue Nacht beschert.

Quakt am Morgen er noch immer,
verblasst des Mondes Silberschimmer.

Hüpft er triefend pitsch und patsch,
gibt es Regen, Schnee und Matsch.

Läuft er Schlittschuh auf dem Eis,
bleibt der Winder kalt und weiß. 

Quakt das Fröschlein sehr obszön,
wird das Wetter mehr als schön.

Auch wenn er kräht im Übermut,
bleibt das Wetter länger gut.

Sieht man ihn durch’s Schilfrohr grinsen,
geht das Wetter in die Binsen.

Ist er grünlich im Gesicht,
ändert sich das Wetter nicht.

Sieht man ihn die Nase rümpfen,
liegt dichter Nebel auf den Sümpfen.

Sieht man ihn in ‘ner Pfütze hocken,
bleibt es ziemlich lang‘ noch trocken.

Liegt auf der Straße er verdorrt,
scheint die Sonne immerfort.

So lang‘ sich Frösch‘ vor Markus zeigen,
sie nach dem Markustage schweigen.
 

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76-100
So lang die Frösch‘ vor Georgi schrei’n,
müssen sie danach stille sein.

Quaken die Frösche vor Marien,
wird das Kälte nach sich ziehen.

Frösche die vor Vollprecht schwitzen,
im Mai noch in der Kälte sitzen.

Wenn die Frösch‘ im Frühling schrei’n,
stellt sich fruchtbar‘ Wetter ein.

Quakt der Frosch vor Markus lang,
wird ihm danach vor Kälte bang.

Wenn die Frösch‘ im Schilfe knarren,
muss keiner lang auf Regen harren.

Froschkonzert in lauer Nacht,
hat Fruchtbarkeit noch stets gebracht.

Gräbt sich der Frosch im Schlamm tief ein,
wird es Winter schon bald sein.

Hat er eine Gänsehaut,
und quakt er ganz besonders laut,
und hört sich’s an so wie ein Fluch,
dann kommt bestimmt ein Wolkenbruch.

Macht am Morgen er Radau,
gibt es demnächst wieder Tau.

Liegt er auf der Straße platt,
bleibt es weiter rutschig glatt.

Quakt er froh ein Wanderlied,
der Frühling durch die Lande zieht.

Liegt er versteckt auf Mückenlauer,
kommt bestimmt ein Regenschauer.


Schweigt er schüchtern und verlegen,
gibt es sicher Nieselregen.

Wenn er jedoch fröhlich lacht,
scheint die Sonne bis um acht.

Liegt er auf der Straße breit,
dann ist es wieder Urlaubszeit.

Regnet es dem Frosch ins Glas,
fault das Korn wie auch  das Gras.

Frösche die am Morgen quarren,
allesamt auf Regen harren. 

Wenn der Frosch am Teiche lacht,
hat Sonnenschein er uns gebracht.

Wenn er jedoch verbittert stöhnt,
hat auch er sich d’ran gewöhnt,
dass der Sommer offenbar,
verregnet wird wie letztes Jahr.

Quakt der Frosch noch im August,
tut er dies meist ganz bewusst,
weil er, wie bereits so oft,
immer noch auf Sonne hofft.

Wenn der Frosch nicht quaken mag,
wird trocken aber kalt der Tag.

Wirkt welk und bräunlich sein Gewand,
zieht der Herbst durch‘s weite Land.

Sieht man ihn durch Nebelschwaden,
geht der Sommer wieder baden.

Wenn ihm die Spucke dann gefriert,
es langsam Winter wieder wird. 

 

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101-125
Wenn er aufbläht sich im Zorn,
beginnt der ganze Mist von vorn. 

Wenn vor Kälte er erstarrt,
unter Schnee und Eis verharrt,
dann ist es, was uns allen klar,
bereits schon wieder Januar.

Wenn der Laubfrosch sich im Glase,
bohrt gelangweilt in der Nase,
obwohl er das nicht machen soll,
wird das Wetter nicht so doll.

Wenn die Frösche lustig springen
und lautstark ihre Lieder singen,
am Teiche und im Brunnenschacht,
dann naht die Walpurgisnacht.

Wenn die Frösche in den Mooren,
verliebt bis über beide Ohren,
nachts am Teiche musizieren,
wird es garantiert nicht frieren.

Wenn der Frosch, weil er arg schwitzt,
im Brunnen sich die Brust bespritzt,
und dann hinabtaucht bis zur Quelle,
dann gibt es eine Hitzewelle.

Wenn der Frosch im Gras geduckt
gar ängstlich durch die Gegend huckt,
und sich nicht schert um seinen Wurm,
dann gibt es sicherlich bald Sturm.

Wenn das Fröschlein baden geht,
bald der Südwind wieder weht. 

Wenn der Frosch und sein Kumpan,
Grünspan setzen langsam an,
und beide wirken krank und blass,
bleibt der Sommer kalt und nass.

Ist der Frosch verschnupft und niest,
kommt das weil es dauernd gießt.

Wenn der Laubfrosch schmerzgebeugt,
traurig durch das Schilfrohr äugt,,
weil ihn im Knie sein Rheuma plagt,
dann ist Nebel angesagt.

Hüpft er durch die Gegend schnöde,
ist das Wetter ihm zu blöde.

Wenn den Fröschen unterm Eis,
es am Tag wird dort zu heiß,
kündigt sich, laut Jahresplan,
der Frühling oben langsam an.


Wenn sich der Frosch mit Tau einreibt,
das Wetter weiter herbstlich bleibt.

Wenn der Frosch, gar arg verbittert,
am Morgen noch vor Kälte zittert,
obwohl die Sonne lacht von Ost,
dann gibt es demnächst Bodenfrost.

Wenn der Frosch im Sumpf verschnupft,
hüstelnd durch das Röhricht hupft,
und er vor Kälte wirkt ganz steif,
dann gibt es sicherlich bald Reif.

Wenn dem Frosch im Abendrot,
die Mücke für sein Abendbrot
entkommen ist, dem Dummerjan,
kündigt sich ein Gewitter an.

Wenn die Frösch‘ im Wasser plantschen
oder vor Lust im Drecke mantschen, 
und sich zeigen gar obszön,
bleibt das Wetter länger schön.

Wenn die Frösche von den Binsen,
glotzend stumm ins Wasser grinsen,
betrachtend dort ihr Ebenbild,
wird der Tag besonders mild.

Sieht man den Frosch jedoch im Teiche,
vergnügt beginnend mit der Laiche,
vorangetrieben vom Gefühle,
schwindet schnell die Morgenkühle.

Niest der Frosch und hat Katarrh,
der Herbst ein ziemlich mieser war.

Wenn der Seefrosch auf dem Eise,
auf Kufen seine Runden dreht,
im Oval oder im Kreise,
der Herbst zum Winter übergeht.

Wenn der Frosch sich morgens trimmt,
wenn er im Kraulstil fröstelnd schwimmt,
das gilt als sicher, dann wird’s  bald
winterlich und damit kalt.

Wenn die Frösche fröhlich quaken,
sich Fliegen fangen oder Schnaken,
und Urlaubsstimmung macht sich breit,
stellt man die Uhr auf Sommerzeit.

Wenn zwei Frösche, Hand in Hand,
spazieren geh’n  am Tümpelrand,
und sich verliebt am Schilfsaum küssen,
mit Froschregen wir rechnen müssen.

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126-150
Wenn die Frösch‘, anstatt zu singen,
kopfüber in den Froschpfuhl springen,
und nur der Wetterfrosch laut quakt,
ist ein Tornado angesagt.

Wenn der Laubfrosch auf der Leiter,
klettert froh nach oben weiter,
mutig und gar unverzagt,
ist Urlaubswetter angesagt.

Paaren sich Fösch‘ im Januar
gibt es ein warmes trock’nes Jahr.

Frösche die im Juni laichen,
sind selten ein Schönwetterzeichen.

Quakt der Frosch, wie in der Fabel,
tapfer noch im Storchenschnabel,
zu beweisen seinen Mut,
bleibt das Wetter weiter gut.

Gehen zwei Frösche als ein Paar,
auf Hochzeitsreise Ende Mai,
glücklich vereint per Adebar,
ist der Frühling fast vorbei.

Quakt der Frosch an Stanislaus,
treibt er das schlechte Wettern aus.

Quakt der Frosch im März sehr viel,
hat der Bauer leichtes Spiel.

Frösche die im Mai nicht quarren,
ließ der Winter all erstarren.

Sucht der Frosch sich eine Braut,
ist das Eis bereits getaut.

Quakt der Frosch zu Tod erschrocken,
im Harz gar laut herab vom Brocken,
feiern die Hexen aufgebracht,
mit ihm dort die Walpurgisnacht.


Quakt der Frosch vom Schornstein gar,
frisst ihn grad‘ der Adebar.

Dehnt der Laubfrosch lang sein Quaaag,
gibt es reichlich Niederschlag.

Froschgesang im Monat Mai,
bringt trocknen Juni stets herbei.

Frösche die ganz stille sind,
plagt der kalte Nordostwind.

Hüpft der Frosch, das lust’ge Tier,
voller Lust durch sein Revier,
um den Teich herum, hopp, hopp,
so schnell er kann im Froschgalopp,
dann ist es wieder mal so weit,
dann macht sich Frühlingsstimmung breit.

Pfeift der Frosch im Übermut,
wird das Wetter selten gut.

Hört man ihn nachts gar laut frohlocken,
bleibt das Wetter warm und trocken.

Hockt lustlos er im Schilf hingegen,
hält an noch lang‘ der Dauerregen. 

Hört man ganz zaghaft sein Gestöhn,
dann plagt auch ihn im Rohr der Föhn.

Singt der Frosch ganz hell und klar,
gibt es ein gutes Erntejahr.

Wenn der Frosch ins Wasser fleucht,
bleibt  es ein paar Tage  feucht. 

Quakt der Frosch im Februar,
gibt es ein gutes Erntejahr.

Schreit das Fröschlein wie am Spieß,
bleibt das Wetter lang noch mies.

Quakt der Frosch beim Morgenrot,
ein Ungewitter uns bedroht.

top


151-175
Lacht der Frosch und grinst gar breit,
dann ist Ostern nicht mehr weit.

Jagt der Frosch im Winter Fliegen,
bleibt der Schnee nicht länger liegen.

Quakt der Frosch in höchsten Tönen,
wird uns die Sonne bald verwöhnen.

Quakt der Frosch an Sigismund,
macht er den Maianfang uns kund.

Quakt der Frosch mit frohem Schall
schöner als jede Nachtigall
es in den Lüften schwebend kann, 
wird schön es an Sankt Florian.

Quakt der Frosch an Maximus,
es sieben Wochen regnen muss.

Quakt der Frosch an Hadrian,
feiert man bald Ramadan.

Quakt der Laubfrosch im April,
nichts Gutes er uns künden will.

Quakt der Frosch wenn’s draußen schneit,
Kinder dann ist Weihnachtszeit.

Wenn der Frosch im Hornung quakt,
er den Winter uns verjagt.

Quakt er an Sebastian,
fängt der Winter richtig an.

Quakt der Frosch gar schrill am Teich,
ist das Wetter recht zur Laich.

Quakt er an Antonius,
ist es mit dem Eis bald Schluss.


Quakt der Frosch nur schwach und zag,
er vor Hitze nicht mehr mag.

Wenn der Frosch nicht quaken will,
bleibt  der Winter bis April.

Wenn der Frosch an Daniel quakt,
dem Monat März er „leb‘ wohl“ sagt.

Quakt der Frosch an Rosamunde,
gibt er von Wind und Sturm uns Kunde.

Hört man ihn an Christian schrei’n,
stellt sich Schauerwetter ein.

Frösche die im Chore singen,
wollen uns den Frühling bringen.

Quakt der Frosch im Weidenbaum,
gibt es Frost an Pfingsten kaum. 

Sitzt der Laubfrosch müd‘ und matt,
im Teich auf seinem Lotosblatt,
so ist es ihm für das Gefühl, 
das er jetzt gerne hätt‘ zu kühl.

Hat der Frosch ‘nen trock‘nen Hals,
gibt es Regen keinesfalls.

Lässt ein Frosch zum See sich tragen,
brauchst du ihn erst gar nicht fragen,
wie das Wetter wird. Zur Zeit
ist er zur Auskunft nicht bereit.

Wenn die Frösche in der Laken,
ohne Unterbrechung quaken,
in einer Nacht die ziemlich schwül,
wird auch der Tag darauf nicht kühl.

Wenn der Frosch vor’m Fliegenbauer,
tagelang liegt auf der Lauer,
um eine Mück‘ herauszulocken,
bleibt das Wetter weiter trocken.

top


176-200
Wenn der Frosch gar müde hüpft,
und schlapp hinein ins Schilfrohr schlüpft,
and wenn ganz zaghaft er nur quakt,
auch uns die Hitze nicht behagt.

Wenn der Frosch zu einer Kröte,
am Abend nach der Abendröte,
quakt von Liebe und Gefühl,
bleibt die Nacht ganz sicher schwül.

Siehst einen Frosch in Morgengrauen,
du schläfrig in die Gegend schauen,
und quakt er faul und müd‘ nur leis‘,
dann war die Nacht mal wieder heiß.

Wenn der Frosch sich gähnend reckt,
und seinen Hals durch’s Röhricht streckt,
und er dann fröhlich quakt und laut,
hat der Morgen längst gegraut.

Wenn der Laubfrosch aufgebläht,
dir zum Regenschirme rät,
dann denk daran, dass der Prophet,
vom Wetter mehr als Du versteht.

Wenn ein Frosch nebst seinem Bein,
blutend liegt am Wiesenrain,
und es für Rettung scheint zu spät,
dann ist die Wiese frisch gemäht.

Wenn die Frösche in den Auen,
traurig durch das Herbstlaub schauen,
und grauer Nebel macht sich breit,
kommt bald die dunkle Jahreszeit.

Wenn der Frosch im Zornausbruch,
anstatt zu quaken einen Fluch
durch die Lippen presst, ja dann,
fängt der Winter langsam an.

Wenn  der Laubfrosch seine Fliegen, 
auf dem Tellerchen lässt liegen,
ist eines sicher, ganz gewiss,
es gibt ‘ne Sonnenfinsternis.


Wenn die Frösche aus Verlangen,
am Teich sich listig Mücken fangen,
und lustig quaken froh und frei,
dann ist der Winter längst vorbei.

Wenn Frösche sich im Moor verkriechen,
den nahen Winter sie schon riechen.

Wirkt der Laubfrosch ziemlich sauer,
kommt ein sau’rer Regenschauer.

Quakt der Frosch im Riedgras ständig,
bleibt das Wetter wetterwendig.

Quakt der Frosch mit lautem Schall,
gibt es Regen überall.

Bringt ihm das Quaken wenig Spaß,
ist der Mai arg kühl und nass.

Quakt der Frosch bis nachts um drei,
ist die Nacht schon halb vorbei.

Quakt der Frosch beim Morgenrot,
am Tage ein Gewitter droht.

Quakt er noch an Urban kühn,
bleibt es bis Silvester grün.

Hüpft der Laubfrosch fest entschlossen,
höher auf den Leitersprossen,
und schnappt gierig er nach Fliegen,
werden Sonnenschein wir kriegen. 

Quakt der Frosch aus voller Brust,
ist’s Juli oder schon August.

Schweigen die Frösche an St. Gallen,
wird der erste Schnee bald fallen.

Quakt der Frosch im Herbst noch gern,
bleibt der Winter lang noch fern.

Quakt er am Michaelitag,
sanft der Winter werden mag.

Quakt der Laubfrosch zag und bang,
ist’s bis zum Winter nicht mehr lang.

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28.12.2000
 
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