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Laubfroschwetterregeln
erdacht und niedergeschrieben von R.W. Aristoquakes


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201-225
Liegt er im Schilfrohr blau und steif,
gibt es Nachtfrost, Schnee und Reif.

Wenn er keuchend nur noch lallt,
bleiben die Nächte weiter kalt.

Wenn er nur noch krächzen kann,
dann fängt bald der Winter an.

Ist der Winter kalt und trocken,
hört man keinen Frosch frohlocken.

Quakt der Frosch wenn’s draußen kracht,
dann naht die Silvesternacht.

Quakt der Frosch im Januar,
ist der Sommer in Gefahr.

Quaken die Frösche unterm Eis,
wir der Sommer lang und heiß.

Ist frostig heiser sein Gesang,
wird der Winter diesmal lang.

Quakt der Frosch weil rar die Kost,
gibt es Nebel, Reif und Frost.

Wird sein Quaken zum Gezeter,
fällt bestimmt das Barometer,
jedoch wenn es wieder steigt,
er gleich gute Laune zeigt.

Sonnt der Frosch sich abends noch,
steht die Sonne ziemlich hoch.

Klebt ihm die Hose fest am Steiß,
ist es draußen schwül und heiß.

Wurd‘ er in einer Regenpfütze,
gegart und ist zu nichts mehr nütze,
weil er nicht mehr quaken kann,
kündigt sich große Hitze an.


Hat er den Regenschirm entfaltet,
sich das Wetter nass gestaltet.

Wenn man ihm im Schnee begegnet,
ist der Winter schneegesegnet.

Wenn er schwitzt und transpiriert,
bedeutet das, dass es nicht friert.

Wenn er wie ein Jeck keck lacht,
ist Rosenmontag, Fasenacht.

Quakt im Teiche er gar barsch,
gibt es Schneematsch erst, dann Harsch.

Tritt er schlapp nur auf der Stelle,
wälzt sich heran ‘ne Hitzewelle.

Erhebt die Stimm er zur Klage,
gibt es Regen, sieben Tage.

Quakt der Frosch an Karneval,
gibt es Nachtfrost noch elf mal.

Regnet es, sind seine Kröten,
wie er selbst in krassen Nöten.

Schaut der Frosch gar skeptisch drein,
gibt es wenig Sonnenschein.

Quakt der Frosch um Mitternacht,
steht der Mond in voller Pracht.

Wenn die Kröten fleißig laufen,
werden sie bald Regen saufen.

top


226-250
Nicht jedes dumme Froschgeschrei,
zieht den Regen auch herbei.

Kommen die Frösche früh ans Licht,
trau am Tag dem Wetter nicht.

Wenn der Frosch ins Wasser pisst,
bleibt das Wetter wie es ist.

Wenn er gar nicht quaken mag,
wir es ein beschiss‘ner Tag.

Treibt Froschlaich auf dem Teich daher,
gibt es keinen Nachtfrost mehr.

Wenn sich der Frosch im Pfuhle paart,
dann ist demnächst Himmelfahrt.

Quakt der Frosch in froher Runde,
kommt des Winters Sterbestunde.

Winkt der Laubfrosch ganz spontan,
am Teich sich einen Wurm heran,
und schenkt ihm dann das schnöde Leben,
wird es `nen feuchten Sommer geben.

Jagt der Frosch im März schon Spinnen,
wir der Frühling warm beginnen.

Steht der Frosch auf einem Fuß,
dann kommt bald ein Regenguss.

Wenn der Frosch nach Mücken schielt,
hat der Winter ausgespielt.

Wenn der Frosch sich häutet dann,
fängt der Monat Juli an.

Jagt der Frosch im März schon Schnecken,
ist vorbei des Winters Schrecken.

Legt der Laubfrosch ganz spontan,
plötzlich seinen Schafspelz an,
und begibt sich dann zur Ruh,
geht es auf November zu.

Schießt sich der  Laubfrosch Tsetsefliegen,
wir einen langen Winter kriegen.


Lutscht der Frosch ein Fliegeneis,
wird der Tag bestimmt sehr heiß.

Wenn sein Laich im Wasser sinkt,
uns ein warmer Sommer winkt.

Fällt Frau Krötes Laichschnur trocken,
werden wir lang im Trock‘nen hocken.

Wenn der Frosch `nen Schneemann baut
und der, kaum fertig, wieder taut,
dann ist der Februar vorbei
und es bleibt Frühling bis zum Mai.

Wenn der Laubfrosch namens Quaki,
am Teich auf seiner Quakasaki,
weil ihm der Sinn auf so was steht,
gar lustig seine Runden dreht,
und seine Freude hat dabei,
dann bleibt warm der ganze Mai.

Sitzt der Frosch mit roter Mütze,
schweigend und fröstelnd in der Pfütze,
und denkt bei sich, „ach je, o Graus“,
dann kommt demnächst der Nikolaus.

Wenn der Frosch mit Manneskraft,
sein Ränzlein in der Ferne schnürt,
und ihn dann die Wanderschaft,
nach Haus zum Heimatteiche führt,
auf einem Wege der sehr weit,
und er in seiner Froschnatur,
denkt an seine Hochzeit nur,
beginnt die schönste Jahreszeit.

Wenn der Frosch zu später Stunde,
um den Teich noch eine Runde
auf seinem alten Fahrrad dreht,
ein schöner Tag zur Neige geht.

Frisst der Frosch am Morgen Spinnen,
wird am Abend Regen rinnen.

Wenn Frösche sich ins Wasser trollen,
wird bald der erste Donner grollen.

top

251-275
Nimmt nachts das Froschkonzert kein End,
tags drauf die Sonn‘ vom Himmel brennt.

Quakt der Frosch in Feld und Beet,
das Korn zur Ernte trefflich steht.

Quakt er an Gervasius,
es vierzig Tage regnen muss.

Quakt der Frosch in Juni laut,
wächst der Flachs und auch das Kraut.

Quakt der Laubfrosch Tag und Nacht,
sich der Bauer Sorgen macht.

Quakt der Frosch zum Lautenschlag,
schreibt man den Dreikönigstag.

Quaken die Frösche unterm Schnee,
wird der Sommer reich an Klee.

Quakt der Laubfrosch hell und klar,
wird gut der Wein in diesem Jahr.

Wenn er im März schon heftig liebt,
Ostern oft der Schnee noch stiebt.

Wenn der Frosch an Gregor schweigt,
der Januar sich frostig zeigt.

Schweigt der Frosch am Neujahrstag,
er länger nicht mehr quaken mag.

Lebt der Frosch in Mäßigkeit,
frisst Läuse nur und Schaben,
sind wir vor Hagelschlag gefeit.
Den muss man auch nicht haben.


Schweigt der Frosch im März noch still,
der Winter gar nicht weichen will.

Klingt sein Quaken sorgenvoll,
Schönwetter es erzeugen soll.

Quakt der Frosch und sein Gesinde,
blasen bald schon Frühlingswinde.

Quakt der Frosch im Februar,
wird das Frühjahr nass fürwahr.

Wenn Frösche unterm Eise lachen,
wird der Frühling bald erwachen.

Quakt der Frosch im Januar,
bleibt Winter es bis Mai oft gar.

Jagt er im Januar schon Mucken,
hat er im Sommer nichts zu schlucken.

Quakt der Laubfrosch froh im Sprung,
ist der Lenz noch ziemlich jung.

Friert der Frosch im Januar,
beginnt mit Frost das neue Jahr.

Quakt der Frosch drei Tage nicht,
Sturm und Hagel das verspricht.

Quaken die Frösche im November,
fällt der Herbst in den Dezember.

Quakt der Frosch rund um die Uhr,
gibt es Badewetter pur.

Ist dem Frosch im Juli heiß,
bringt der Winter sehr viel Eis.

top


276-300
Quakt er ohne Unterlass,
werden Mai und Juni nass.

Frösche die mit dicken Backen,
lautstark nachts im Rohre quacken,
bevor sie sich zu Bette legen,
bringen warmen Sommerregen.

Quakt der Laubfrosch voller Wonne,
und räkelt froh sich in der Sonne,
und lässt fünfe grade sein,
bleibt lange noch der Sonnenschein.

Zwirbelt sich der Frosch den Bart,
bleibt das Gröbste uns erspart.

Wenn faul er nur durch’s Wasser treibt,
das Wetter heiß und trocken bleibt.

Singt zaghaft er sein Quak in Terz,
bleibt weiter windig feucht der März.

Quakt er hingegen froh, in Moll,
findet er das Wetter toll. 

Hat sein Quak ganz weichen Klang,
wird der Frühling warm und lang.

Lässt er seine Froschbass dröhnen,
wird das Wetter uns verwöhnen.

Wenn er seine Klappe hält,
ganz gewiss kein Regen fällt.

Wenn er an Siebenschläfer schweigt,
sich der Sommer trocken zeigt.

Wenn der Frosch ins Rohr hoch steigt,
sich keine Regenwolke zeigt.


Wenn der Laubfrosch unterm Eis,
heimlich denkt, “was soll der Scheiß“,
und  er sich dann in aller Ruh,
mit einer Schlammschicht deckt gut zu,
und kuschelig sich rollt warm ein,
dann kommt bald das Cristkindlein.

Wenn der Frosch im Gartenhag,
einmal gar nicht quaken mag,
weil ihn eine Hummel neckt,
hält auch die Sonne sich bedeckt.

Plagt den Frosch sein Zipperlein,
stellt sich kühles Wetter ein.

Macht er am Morgen schon Radau,
bleibt der Himmel weiter grau.

Kommt quakend er in Atemnot,
ein Sturmflut demnächst droht.

Quakt er am Abend froh und munter,
geht die Sonne kurz drauf unter.

Quakt der Frosch im nassen Busch,
kommt auch schon der nächste Dusch.

Unkt im Schilfe eine Kröte,
wird feurigrot die Abendröte.

Quakt der Laubfrosch im Tenor,
kommt die Sonne bald hervor.

Wenn sein Geschrei kein Ende findet,
der Nordost eisig bald schon windet.

Wenn die Frösche alle schweigen,
will der Nebel gar nicht steigen.

Quakt der Frosch beim Vollmondschein,
stellt morgens klare Sicht sich ein.

Ertönt am Abend sein Gesang,
am Teich zum Sonnenuntergang,
obwohl der Tag sehr dunstig war,
wird der nächste Morgen klar.

top



 
 
 
301-325
Quakt er beim ersten Dämmerlicht,
ändert sich das Wetter nicht.

Quakt abends er ins Rohr hinein,
stellt Finsternis sich danach ein.

Wenn er keckert und laut lacht,
gibt es eine Vollmondnacht.

Schlägt er im Schilf ‘nen Purzelbaum,
ändert sich das Wetter kaum.

Hört man die ganze Nacht sein Singen,
wird der Tag uns Wärme bringen.

Quakt der Frosch zum Blitze, dann,
kündigt er den Donner an.

Quakt er müde im Verstecke,
unter seiner Lotoshecke,
und gräbt sich ein, zwecks Winterruh‘,
dann geht es auf Dezember zu.

Wenn der Frosch sich hüpfend trimmt,
und nicht wie sonst im Teiche schwimmt,
dann wird das Wetter schon sehr bald,
unbeständig oder kalt.

Wenn er aus der Familiengruft,
klagend uns entgegenruft,
bedrückt und voller Traurigkeit,
ist der November nicht mehr weit.

Wenn er auf einen Gletscher steigt,
ist große Hitze angezeigt.

Sucht er den Kühlschrank auf, ja dann
zeigt der Hochsommer sich an.

Sieht man einen Laubfrosch hoppeln,
querfeldein und über Stoppeln,
dann ist es wieder mal so weit,
es ist Herbst und Erntezeit. 


Macht sich der Frosch im Mai schon rar,
gibt es ein schlechtes Erntejahr.

Bläht der Frosch am Teich den Kropf, 
auf zur Größe Weißkohlkopf,
gibt es für das Wachstum Regen,
und auch reichen Kindersegen.

Sieht man ihn auf der Weide grasen,
und vor dem Ochsen sich aufblasen,
weil er so groß wie der will sein,
ist es bald aus mit Sonnenschein.

Quakt er am dritten Februar,
am Vortage erst Lichtmess war.

Wenn am Abend er entblößt,
gar kräftig in den Schallsack stößt,
sich aufbläst wie ein Luftballon,
beginnt die Frühlings-Vorsaison.

Wenn er Ende Februar,
lauthals quakt und ungehemmt,
wird das Land noch oft im Jahr,
vom vielen Regen überschwemmt.

Lutscht er sich ins Eis ein Loch,
trägt dieses sicher immer noch.

Froschgesang im Riedgras laut, 
macht dass Schnee und Eis bald taut.

Wenn der Frosch gar lauthals prahlt,
auch tags drauf die Sonne strahlt.

Wenn er wie eine Lerche singt,
und sich gar in die Lüfte schwingt,
an seinem See im Übermut,
bleibt das Wetter nicht lang gut.

Quakt er im Februarsonnenschein,
setzt die Schneeschmelze bald ein.

Hört man im Eise seinen Schrei,
ist der Winter bald vorbei.

Hat man ihn gar laut vernommen,
wird der Frühling sehr schnell kommen.

top


326-350
Quakt er hinter Wanderdünen,
wird er bald mit andern Grünen,
in Teichen, Tümpeln oder Laken,
demnächst um die Wette quaken,
und wenn er dann `ne Jungfer freit,
ist der Frühling nicht mehr weit.

Wenn er im Schilf die Kröte kost,
dann lass den Schirm zu Haus getrost.

Beginnt er seine Wanderung,
ist das Jahr noch ziemlich jung.

Quakt er nachts im Straßengraben,
werden wir bald Sommer haben.

Wenn abends er sich Mücken grillt,
bleibt es die ganze Nacht lang mild.

Wenn mittags er im Wasser sitzt,
und sein Hemdchen wirkt verschwitzt,
und er über die Hitze stöhnt,
der Sommer uns gar sehr verwöhnt.

Quakt der Laubfrosch in der Gülle,
wächst das Korn zu Hüll- und Fülle.

Wenn er fröhlich abends unkt,
und sein Weib ins Wasser tunkt,
und mit ihr im Teiche ringt,
schönes Wetter uns das bringt.

Wenn er sich im Bocksprung übt,
bleibt das Wasser ungetrübt.

Durchschwimmt mit seinen Quappen er,
den Froschteich dreimal kreuz und quer,
und zeigt den Kindern wie man taucht,
hat der Winter ausgehaucht.

Wenn er, weil es draußen blitzt,
mit den Quappen heimwärts flitzt,
und die dabei im Arme hält,
bald Hagelkorn vom Himmel fällt.

Wenn er mit `nem Fliegenbullen,
teilt am Teich die Mückenstullen,
und auch den Schabensaft, ja dann,
kommt der Sommer irgendwann.


Quakt der Frosch im Februar,
war’s  ihm zu kalt Januar.

Wenn die Frösche untertauchen,
kann man ´nen Regenmantel brauchen.

Wenn der Laubfrosch transpiriert,
es draußen ganz bestimmt nicht friert.

Hebt er das Bein, weil er mal muss,
kommt sicher bald ein Regenguss.

Wenn die Frösche heiser quaken,
weil sie zu lang im Eise staken,
und sie in ihrem Unbehagen,
sich kaum aus den Verstecken wagen,
weil ihnen Schlimmes widerfuhr,
erwacht nur zögernd die Natur.

Wenn der alte Frosch verdrießt,
lustlos seinen Playfrog liest,
und keine Sinn fürs Quaken hat,
weht vom Meer her der Passat.

Wenn der Laubfrosch gar nichts tut,
rechnet er mit Sonnenglut.

Zieht der Frosch `nen Regenwurm
in die Länge gibt es Sturm.

Schießt er sich Fliegen mit dem Colt,
die Sonne hinter Wolken schmollt.

Springt der Frosch vom güldnen Stuhl,
zurück in seinen alten Pfuhl,
weil er seine Heimat liebt,
es ein paar schwüle Nächte gibt.

Wenn der Frosch, schlecht aufgelegt,
vor der eignen Haustür fegt
beiseite all den nassen Staub,
dann fällt auch bald das erste Laub.

Wenn stolz er seinen Laich betrachtet,
und am Teiche darauf achtet,
dass nichts davon verloren geht,
hat der Wind voll aufgedreht.

Wenn der Laubfrosch in der Nacht
in seinem Tümpel Hochzeit macht,
und er schweigt, weil seine Braut,
geht ihm an die grüne Haut,
und er die Augen schließt, ja dann,
fängt der Frühling richtig an.

top


351-375
Jongliert am Froschteich er mit Fliegen,
werden wir laue Tage kriegen.

Streitet er mit dem Kollegen,
wieder mal des Wetters wegen,
weil der anderer Meinung ist,
bleibt es sicher weiter trist.

Tanzt mit Frau Fliege er im Reigen,
wird sich bald die Sonne zeigen.

Sieht man ihn griechisch-römisch ringen,
wird uns das schlechtes Wetter bringen.

Jagt er mit Geduld und Spucke,
fürs Abendbrot sich eine Mucke,
und schießt er wieder mal daneben,
wird es `nen magren Frühling geben.

Hält er ein Nickerchen am Teich,
bleibt es weiter wolkenreich.

Streift er den Talar sich über,
wird es morgen noch viel trüber.

Wenn er mit dem Kumpeln zecht,
bleibt es noch sehr lange schlecht.

Wenn er die Quappen badet, dann
kündigt sich das Pfingstfest an. 

Quakt er im verliebten Ton,
nach Mitternacht ins Megaphon,
weil er sich so einsam fühlt,
hat es draußen abgekühlt.

Schüttelt er die Rumbarasseln,
wird Hagel bald hernieder prasseln.

Verkleidet er am Teiche gar,
sich selbst einmal als Adebar,
um die Freunde zu erschrecken,
wird die Sonne sich verstecken.


Trägt der Laubfrosch schon im März,
in freier Wildbahn wie im Garten,
täglich den Ostfriesennerz,
haben wir Regen zu erwarten.

Quakt der Frosch gar deprimiert,
das Wetter noch viel schlechter wird.

Quakt der Laubfrosch voller Frust,
wird regnerisch auch der August.

Bläst er seinen Kontrabass,
wird es morgen wieder nass.

Quakt er gar nicht mehr der Schleimer,
ist das Wetter arg im Eimer.

Quakt der Frosch mit spitzem Mund,
freut er sich aus gutem Grund,
denn immer wenn er solches macht,
die Sonne pur vom Himmel lacht.

Quakt der Frosch vor Unbehagen,
will die Wolken er verjagen.

Quakt er ärgerlich und zag,
wird es kein besond’rer Tag.

Wenn er umsonst nach Fliegen fischt,
der Wind zum Sommersturm auffrischt.

Hüpfen Frösch‘ auf Weg‘ und Stegen,
gibt es kaum Sonne aber Regen.

Schweigt er, obwohl er quaken soll,
hat er die Nas‘ vom Sommer voll.

Ist er vom Quaken schon ganz bleich,
wird der Sommer regenreich.

Trägt der Laubfrosch Neopren,
ist die Sonne nicht zu seh’n.

top


376-400
Wirkt er im Gesicht sehr blass,
bleibt der Frühling mehr als nass.

Ist er grün und schleimig feucht, 
auch er ein bisschen Sonne bräucht‘.

Hüpft er in das Regenfass,
sehnt er sich nach etwas Nass.

Wenn der Laubfrosch im April,
immer noch nicht quaken will,
weil ihm das Wetter nicht gefällt,
er den Sommer uns vergällt.

Wenn die Kröte abends unkt,
die Sonne rot ins Wasser tunkt.

Hört man den Frosch im Wasser singen,
wird sein Lied uns Regen bringen.

Wenn der Frosch zum Baden geht,
die Sonne hoch am Himmel steht.
Geht er jedoch nicht zum Baden,
liegt sein Teich in Nebelschwaden.

Wenn dunkle Hagelwolken ziehen,
die Frösche schnell ins Wasser fliehen.

Quakt der Frosch am Weihnachtstage,
stellt den Winter er in Frage.

Wenn Frösche sich um Schatten zanken,
ist’s Wetter recht zum Sonne tanken.

Genießt der Frosch den Abendwind,
weht der von Westen her gar lind.

Wenn der Frosch nicht quaken mag,
ist es kalt am Otto-Tag.

Klingt sein Gequake schon ganz heiser,
und wird seine Stimme leiser,
bis sie am Ende ganz versagt
ist Grippewetter angesagt.


Wenn er am Morgen sich erbricht,
gibt es Dunst mit schlechter Sicht.

Wenn er mittags ungefragt,
im Binsenwalde lauthals quakt,
dass die Fensterscheiben beben,
wird es einen Schneesturm geben.

Wenn er brummt anstatt zu singen,
wenn er rennt anstatt zu springen,
wenn er also Zicken macht,
gibt es eine Sturmflutnacht.

Wenn er in die Weiden klettert,
von oben laut nach unten wettert,
weil ihm der Luftdruck nicht behagt,
ist ein Umschwung angesagt,
und es kommt, was kommen muss,
ein schaurig kalter Regenguss.

Quakt er mit belegter Stimme,
gibt es Regenfälle schlimme.

Lässt der Frosch die Mücken fliegen,
werden wir Schönwetter kriegen.

Wenn er die Fliegen, weil durchnässt,
allesamt links liegen lässt,
und er gar nicht quaken will,
dann ist verregnet der April.

Wenn der Frosch die Klappe hält,
der erste Schnee vom Himmel fällt.

Schnappt nach Schaben er und Läusen,
öffnet der Himmel seine Schleusen.

Zuckt er mit den Augenbrauen,
liegt dicke Luft über den Auen.

Schweigt der Frosch und ist ganz Ohr,
steht Nebelwetter uns bevor. 

Lebt der Frosch von Trockenkost,
gibt es in Oktober Frost.

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28.12.2000
 
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