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Laubfroschwetterregeln
erdacht und niedergeschrieben von R.W. Aristoquakes

 
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1201-1207
Und wenn er weiter schimpft dann laut.
„Früher hat Petrus mir vertraut.
Wenn ich quakte einst am Teich,
schickte er schönes Wetter gleich.
Sang ich etwas lauter dann,
zog eine Regenfront heran.
Wenn ich eine Pause machte,
blitzte es und Donner krachte.
Sprang in die Binsen ich hinein,
gab es sofort Sonnenschein.
Wenn ich am See mein Pfeifchen rauchte,
oder nach leck‘ren  Schnecken tauchte,
zeigte der Himmel sich bedeckt.
Hielt ich mich im Schlamm versteckt,
zog in seinem Schneegewand,
der Winter sogleich ein im Land“.

So quakte Quax, der Wetterfrosch,
der kluge Filius von Tosch,
vor kurzem, als ich mit ihm sprach.
Gar traurig fuhr er fort danach,
es klang resignierend weinerlich,
„Petrus hört nicht mehr auf mich.
Der ist seit kurzem Technokrat,
und vertraut den Satteliten
mehr als meinem weisen Rat.
So nehme ich all die Meriten,
die ich mir einst erworben hab,
wenn ich demnächst die schöne Erde
für ewiglich verlassen werde,
unwiederbringlich mit ins Grab.
Dich bitte ich, denk ab und an,
wenn ich einst tot bin, noch daran,
was ich zu meiner Lebzeit hier,
heute hab verraten Dir“.

Aus diesem Grunde, ganz konkret,
weil der Verzweifelte mich bat,
bitt ich Euch, hört meinen Rat.
„Der Frosch am Teich ist ein Prophet,
auch wenn er sonst nicht sehr viel kann,
auf den man sich verlassen kann.


Hätte er das Protege‘
Wie jener von der ARD,
träte er ohne viel Blabla,
selbst abends vor die Kamera,
um uns das Wetter anzusagen.
Niemand müsste sich beklagen,
weil im Guten wie im Schlimmen,
seine Prognosen immer stimmen,
im Gegensatz zur Tagesschau,
die selten sind nur sehr genau.

Für den Fernsehwetterfrosch,
der oftmals schon daneben drosch,
bitt‘ ich, „habt mit ihm Geduld.
Der arme Mann ist nicht dran schuld,
wenn das Wetter anders wird,
als von ihm prognostiziert.
Er sitzt bestimmt im Wetterloch.
Und außerdem, er übt ja noch,
wie die Frösche allesamt,
die angestellt beim Wetteramt.

Ist er, wie einst der alte Tosch,
so lang im Dienst als Wetterfrosch,
dann ist er klüger und weis mehr,
und irrt deshalb auch weniger.

So gebt dem Mann noch ein paar Wochen,
dann wird das Wetter wie versprochen,
schön, wie er es  prophezeit,
wenn’s nicht grad regnet oder schneit.

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29.12.2000
 
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